Montag, 17. Dezember 2012

je suis mal à la tête

Wenigstens bin ich wieder so, wie ich sein will, und das eine Woche vor Weihnachten!
wenigstens kann ich wieder morgens vor dem Spiegel mein Schlafhemd ausziehen, mich aus zwei offenen Augen direkt anschauen und stolz auf mich sein: öööyyyyyy

Aber dafür -  Ann, hast du das vielleicht auch? - hab ich neuerdings echt merkwürdige Marotten.
Zum Beispiel hab ich Angst vor Männern auf der Straße. Wenn ich einen nicht hundertprozentig sympathisch finde, gerate ich schon mehrere Meter entfernt in Panik und bin mir auf einmal ganz sicher, dass der Mann, der mir entgegen kommt, mich erschreckt, sobald wir auf einer Höhe sind - dass er BUH ruft oder so was. Mmmhmm.
Kurz vorher stehen dann alle meine Muskeln auf Alarmbereitschaft und meine Fäuste sind geballt und mein Herz pocht und mein Atem geht schneller.
und dann bilde ich mir jedes einzelne Mal ein, der Mann würde einen plötzlichen Schlenker auf mich zu machen, um mir irgendwelche hässlichen Worte ins Gesicht zu spucken, und dann muss ich mich sehr beherrschen um nicht loszurennen oder vor Schreck einen halben Meter in die Luft zu hüpfen.
Sicherlich hat das was mit diesen posttraumatischen Störungen zu tun, von denen man immer hört, Paranoia und so weiter. Da gab es mal einen Mann, der mich mal vor meiner Haustür angesprochen hat, als ich neun war. Daran muss es liegen. Verständlich. Ist ja auch erst sieben Jahre her.


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