Ich fühle mich als würde ich feststecken. In einem Schlund so unendlich tief, dass ich aus eigener Kraft nicht mehr heraus komme, dabei bin ich den ganzen Tag in Bewegung.
Seit dem ich nach Neuseeland losgezogen bin um endlich meine Freiheit zu genießen habe ich 5 Kilo zugenommen. Mindestens.
Und ja, so lächerlich, magersüchtig, kindisch und naiv es auch klingen mag. Das ist der Hauptgrund weshalb ich mich so schrecklich nach meiner Heimat sehne.
Ich verzehre mich nach all meinen Knochen, dem Gefühl leichter zu sein als am Vortag und danach zu beobachten wie langsam das gesamte Fett schwindet.
Ich vermisse es so sehr, dass ich sogar überlegt habe wieder nach Hause zu fahren. Aber das ist keine wirkliche Option.
Siet dem ich hier bin habe ich nur auf dem Land gelebt und bin kaum gereist. Vielleicht sollte ich einfach weiter ziehen, den Ort an dem ich gerade bin hinter mir lassen und mich wieder auf die Suche begeben. Nach neuen Stränden, neuen Menschen, neuen Erfahrungen.
Es ist an der Zeit wieder in einer Großstadt zu leben, hemungslos die ganze Nacht durch zu tanzen. so lange zu trinken bis einem ganz schummrig wird und endlich meine Freiheit richtig auszuleben.
(jap ich weiß, das ist ein miserabler und nicht zufriedenstellender Post. Dafür dass ich so lange nichts mehr geschrieben hab hätte ich mir was besseres einfallen lassen sollen. Aber die traurige Tatsache ist: Das ist im Moment so ziemlich alles was mich beschäftigt)
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