Manchmal bin ich so viele unterschiedliche Menschen an einem Tag, dass ich den Überblick verliere.
Die Magersüchtige. Die Fettleibige. Die, die immer weiß was sie will und es auch immer bekommt. Die vollkommen, hoffnungslos Verlorene. Das Mauerblümchen. Die Liebende. Die kleine, niedliche von nebenan. Die Hure. Die Einsame, die all ihre Probleme alleine löst und nie irgendwen um Hilfe fragt. Die, die immer sagt was sie denkt. Die eiskalt berechnende. Die Tochter. Die Mutter für alle. Die Lustlose. Die Sportliche. Das Kind. Das Mannsweib. Die Furchtlose. Die Unerwünschte. Die Gleichgültige. Die, die niemand wirklich mag. Die Hartnäckige. Die vollkommen unmotivierte, die sich nichtmal zum Duschen überwinden kann. Die Frau. Die Schönheit. Die von der niemand sagen kann was sie wirklich denkt. Die etwas Seltsame.
Einige von diesen Personen mag ich unglaublich gerne. Andere werde ich einfach nicht los und einige wenige sind meine Monster. Die Schatten die mich immer verfolgen, vor denen ich noch nie fliehen konnte. Nur hoffen dass ich schnell genug Laufe damit sie mich nicht einholen. Aber manchmal. Manchmal bin ich die, die Aufgibt.
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