Sonntag, 23. Februar 2014

and I'm like: fuuck youuu-uu ♥

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr an einem Spiegel vorbeilauft, stutzt, nochmal genauer hinschaut und euch so fragt: "Hey, was bist du eigentlich für ein elender, ekliger, schleimiger kleiner Scheißhaufen und bitte was hast du mit Summer gemacht?"
Ja, und das hab ich grade. Wundervolles Gefühl. Ganz wundervolles Gefühl.
Ich finde mich dermaßen abstoßend, dass ich am liebsten nur noch schlafen würde, bis alles wieder in Ordnung kommt. Ich fühle mich schwabbelig, stinkig, picklig, behaart, unförmig, angeschwollen und unhygienisch, obwohl ich eben erst der Badewanne entstiegen bin.
Ich gucke in den Spiegel und sehe einen in Fett ausgebackenen Hefeklops,
den schmutzigen Rest, der im Waschbecken zurückbleibt, wenn man sich abgeschminkt und die Zähne geputzt hat,
einen riesigen Haufen Billigstsüßigkeiten ohne jeglichen Geschmack in hässlichen Plastiktüten,
Festivaldreck unter den Fingernägeln,
aneinanderschleifende Fettschwarten,
grünschillerndes Gammelfleisch.

Ich möchte raus aus meiner Haut und rein in die eines Regenbogenfisches (bunt, schuppig, kühl und fettarm), rein in die einer Feldmaus (putzig, winzig, flauschig und aufgeregt).
Und währenddessen steht meine Mama in der Küche und produziert wundervolles, gesundes, frisches Essen, das hier rüberduftet, und das ich mir nicht erlauben werde zu essen, weil ich anders nicht aus diesem vor Widerwärtigkeit triefenden Teufelskreis rauskomme.

Ich möchte raus aus meiner Haut und rein in den Sommer.
Weg von allen Menschen und rein ins Eremitendasein. Hm.
Oder um es mit den Worten von was mir bleibt, meiner ersten Inspirationsquelle vor ein paar Jahren, zu formulieren --

du und worte halten mich und ich halte dich
für das perfekteste und
niemand berührt mich mehr.
ich will raus aus der welt voll mit fotzen und zurück zu dir
--

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen