take me to a place where doors are open
a lovely little place where no one's broken
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Habe heute festgestellt, dass es anders ist, als ich dachte.
Mein Körper ist weder das Problem noch die Lösung. Das geht ganz einfach, ein Zwinkern, ein Atemzug, zwei Wochen, und ich habe meinen wundervollen Sommerkörper zurück, mein Brustkorb, meine Schultern, meine Hüften bekommen wieder Ecken und Kanten.
Aber ganz egal, wie knochig und zierlich und schmal ich werden kann, ich bin und bleibe immer ich selbst und das passt anscheinend nie: kaum bin ich ich selbst im ungeschützten Raum, werde ich angefahren.
Lach nicht so laut. Schrei nicht so. Hör bloß auf zu singen. Ach, noch ne Portion? Pssssssst!
Das Problem ist, dass ich den anderen immer zu viel bin, egal wie wenig ich bin.
Und dass ich gleichzeitig mir selbst nie reiche, egal wie wenig oder viel Ich ich versuche zu sein, weder in die eine noch in die andere Richtung scheint es zu passen, es passt anscheinend niemals.
Und während diese Erkenntnis es sich langsam in meinem Kopf gemütlich macht, freue ich mich immer mehr auf Australien, allein, ganz allein - das ist vielleicht die Lösung.
Jeder noch so liebe Mensch, jeder noch so wundervolle Mann will am Ende nur das Mädchen, dessen Rolle du spielst, nichts weiter. - Lilly Lindner
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