'pure
departure'
ich
breche jetzt aus. mir wird die schale hier zu hart
und
das ei zu eng, also brech ich es auf. ich breche jetzt auf
und
erweitere meine schatten, springe mit einem
riesensatz
über meinen horizont und schau hinter den tassenrand.
und
als ich sehe was da vor mir liegt, breche ich in tränen aus.
ich
kippe wasser auf meine mühlen, endlich, gottlob
ich
probiere alles neue aus, werde schamlos, gottlos,
ich
entscheide mich endlich
für
nichts weniger als mehr
ich
quelle über von mir selbst sprudel so vor mich hin bin alles andere
als leer
meine
wunden wachsen zu und über mich hinaus
und
werden wunder die mich locken ich komm raus aus meinem schneckenhaus
ich
packe meinen koffer. ich nehme mit - einen faden duft
und
was hier bei euch bleibt ist der fade duft
den
dinge verströmen, die nicht mehr da sind.
vermutlich
riecht ihr nicht viel davon.
ist
mir egal
ihr
seid mir egal
ihr
werdet mir egal
wenn
ich mir das immer und immer wieder sage, dann wird’s vielleicht
real
deine
argumente sind so brüchig dass sie nur teilweise hier ankommen.
ich
sammle die reste ein und baue mir daraus ein refugium,
seh
durch dessen wände die welt nur noch verschwommen
und
das ist vielleicht besser so, dann fühl ich mich nicht ganz so dumm.
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